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Neue Studie: Mehr als 57 % achten auf Datenschutz im Internet

18 Mrz, 2022 | SEA - Search Engine Advertising, Technische Services

Nach einer aktuellen Studie wird der Inkognito-Modus in Browsern häufig genutzt, was auch direkten Einfluss auf Ihre Paid-Kampagnen mit z.B. Google Ads (und SEA allgemein) hat. Die Nutzung von VPN und die Verschlüsselung von E-Mails oder Dateien wird dagegen deutlich seltener genutzt .

Angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen kann der Schutz der Privatsphäre im Internet eine echte Herausforderung sein. Eine neue Studie von ClickMeeting hat untersucht, wie Menschen in Europa mit diesem Thema umgehen.  Über 57 % gaben dabei an, online immer auf den Datenschutz zu achten. 40 % nutzen den Inkognito-Modus ihres Browsers für privates Surfen oder setzen Anwendungen (so genannte AdBlocker) ein, die das Tracking im Internet blockieren (32,5 Prozent).

AdBlocker werden von einem Drittel aller Nutzer eingesetzt – Tendez steigend

Gerade das Nutzen von AdBlockern sorgt dafür, dass Ihre Google Ads Anzeigen für ein Drittel der Intersetsurfer nicht sichtbar sind. Aus diesem Grund ist es wichtig und richtig beim Online Marketing beide Kanäle – SEO und SEA – zu berücksichtigen. Die organischen Suchergebnisse von Google und Bing zum Beispiel, werden von den AdBlockern dagegen nicht eingeschränkt oder gar beeinflusst.

Für die große Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Studie „Online-Datenschutz: Benutzermeinungen und bewährteste Verfahren“ scheint der Schutz ihrer Privatsphäre im Internet ein wichtiger Aspekt zu sein. 57,7 % geben an, dass sie immer auf ihre Privatsphäre im Internet achten, während 40,6 % dies zwar nicht immer tun, aber zumindest versuchen. Nur 1 % weiß nicht, wie man sich darum kümmert und ergreift daher keine Maßnahmen.

Auf Privatsphäre-Einstellungen wird geachtet, auf E-Mail-Verschlüsselung weniger

Deutliche Unterschiede gibt es bei der Frage, welche Maßnahmen, Funktionen und Tools Nutzerinnen und Nutzer verwenden, um ihre persönlichen Daten zu schützen. Die meisten Befragten achten in diesem Zusammenhang vor allem auf Cookies (63,5 %), die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Medien (59 %) sowie die Datenschutz- und Privatsphäre-Einstellungen auf ihrem Computer und/oder Smartphone (57,8 %). Bei der Internetnutzung stehen darüber hinaus Maßnahmen wie der Einsatz des Inkognito-Modus im Browser (40 %) sowie von Apps, die das Tracking blockieren, im Mittelpunkt (32,5 %). Zu spezielleren Tools greift hingegen nur eine Minderheit der Befragten: 28,1 Prozent setzen auf einen VPN-Dienst (Virtual Private Network), 15,5 Prozent verschlüsseln ihre E-Mails und knapp zwölf Prozent geben an, dass sie Lösungen zum Verschlüsseln vertraulicher Dateien verwenden.

Datenschutz bei Online-Veranstaltungen und Webinaren

Unternehmen setzen heute verstärkt auf Online-Lösungen. In diesem Zuge wurden auch viele Veranstaltungen, die früher in Präsenz stattfanden, ins Internet verlagert. Auch Lösungen wie Webinare erfreuen sich hier zunehmender Beliebtheit. Dies zeigt sich auch daran, dass die Dauer dieser Veranstaltungen laut ClickMeeting im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 im Durchschnitt um 16 Minuten zugenommen hat.

Auch im Umfeld solcher Online-Veranstaltungen spielt das Thema Datenschutz für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wichtige Rolle. Rund 74 Prozent der Befragten legen Wert darauf, dass die Veranstalter von Webinaren ihre Privatsphäre schützen. Egal ist dies weniger als 20 Prozent und nicht einmal jede zwanzigste befragte Person (4,9 Prozent) achtet überhaupt nicht auf den Datenschutz bei Webinaren.

Hintergrund zur Studie:
ClickMeeting (https://clickmeeting.com/) ist eine europäische Plattform für Webinare, Videokonferenzen, Online-Meetings, virtuelle Veranstaltungen und Online-Unterricht.

Der vollständige Report steht hier zur Verfügung: https://knowledge.clickmeeting.com/…

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